Atze Schröder

Shownotes

Atze kommt 1965 in Essen Kray zur Welt. Als Teenager beginnt er als Schlagzeuger in der Veranstaltungsband seines Vaters zu spielen und verdient später sein erstes Geld in einer Top-40-Band.

Das wird ihm irgendwann zu langweilig und er wechselt als Tontechniker hinters Mischpult. Danach versucht er sich als Vertreter, weil er sich sicher ist, dass er eines gut kann: labern.

Nach einem Großauftrag erleidet Atze einen Burn-out und verkauft 1996 seine Firma.

Dafür macht er jetzt wieder Musik im Trio The Proll – und ja: Comedy spielt dabei schon eine Rolle. Nach und nach entwickelt und definiert er daraus die Kunstfigur, als die Atze Schröder heute bekannt und erfolgreich ist.

Als großmäuliger Prolet mit goldenem Herzen und Alpina Aviator Sonnenbrille debütiert er 1998 mit seinem ersten Stand-up-Programm „Nur so geht’s“. Bis dato folgen zwölf weitere Programme.

Die ersten sieben Jahre der 00er Jahre spielt er die Hauptrolle in der RTL-Serie „Alles Atze“. Er moderiert Sondersendungen und Comedy-Specials sowie den Deutschen Comedypreis – den er auch schon mehrfach gewonnen hat.

In drei Filmen mischt er ebenfalls mit, er betreibt – wie sich das für mittelalte weiße Männer gehört – zwei Podcasts und veröffentlicht einen Comic und zwei Romane.

Seine Autobiografie „Blauäugig“ ist im April erschienen. Darin tritt Atze aus der Kunstfigur heraus und erzählt die mal tragische, meist amüsante Geschichte seines Lebens.

Weil er in dem Buch gesteht, dass er nicht „Nein“ sagen kann – und weil die Figur Atze Schröder längst mehrdimensional ist, engagiert er sich auch für soziale Projekte etwa in Ghana sowie Baumpflanzungen im schleswig-holsteinischen Neversdorf – was nur eine Dreiviertelstunde von Atzes gegenwärtiger Wahlheimat Hamburg entfernt ist.

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